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Gebäudereinigung· 24. August 2026 · 7 Min.

Treppenhausreinigung Dortmund: Intervall, Kosten und Pflichten

Treppenhausreinigung in Dortmund: Was dazugehört, wie oft gereinigt werden sollte, wer zuständig ist und was es kostet. Antworten für Eigentümer und Hausverwaltungen.

Reinigungskraft mit Handschuhen bei der Treppenhausreinigung in Dortmund

Das Treppenhaus ist die erste Fläche, die Bewohner und Besucher jeden Tag sehen — und zugleich die am stärksten beanspruchte. Schmutz, Feuchtigkeit und Abrieb treffen hier aufeinander wie in kaum einem anderen Bereich eines Hauses. In Mehrfamilienhäusern stellt sich deshalb immer wieder dieselbe Frage: Wer reinigt, wie oft, und was kostet das? Wir reinigen Treppenhäuser in Dortmund und kennen die Antworten aus dem Alltag.

Was gehört zur Treppenhausreinigung?

Zur Treppenhausreinigung zählen das Kehren und Wischen von Stufen, Podesten und dem Eingangsbereich sowie das Reinigen von Handläufen, Briefkastenanlagen, Türzargen und dem unteren Bereich der Türen. Je nach Vereinbarung kommen das Leeren der Abfalleimer, das Wischen des Fahrstuhls und gelegentlich die Pflege der Fenster im Treppenhaus dazu.

Der häufigste Fehler liegt im Detail: Gerade der Handlauf und die Briefkastenanlage werden oft übersehen, obwohl sie zu den am häufigsten berührten Flächen des ganzen Hauses gehören. In unserem Einsatzplan gehören sie deshalb ausdrücklich dazu — festgehalten im Vertrag, nicht dem Zufall überlassen.

Ein realistischer Ablauf eines Treppenhaus-Einsatzes

Ein Einsatz beginnt im obersten Stockwerk und arbeitet sich nach unten vor. So wird nicht bereits gereinigter Boden wieder betreten. Zuerst werden die Stufen gekehrt, dann gewischt, anschließend Handlauf und Briefkästen abgewischt. Der Eingangsbereich bekommt die größte Aufmerksamkeit, weil hier der meiste Schmutz von außen hineingetragen wird. Der ganze Ablauf dauert je nach Etagenzahl und Zustand nur wenige Minuten pro Stock — deshalb kann ein fester Einsatz wöchentlich zu vertretbaren Kosten stattfinden.

Wie oft muss ein Treppenhaus gereinigt werden?

Üblich ist ein Rhythmus von wöchentlich bis 14-tägig. Bei stark frequentierten Häusern, vielen Mietparteien oder im Winter kann ein kürzerer Abstand sinnvoll sein. Besonders die kalte Jahreszeit fordert mehr: Nässe, Streugut und Salz setzen sich in Treppenhäusern schnell ab und hinterlassen ohne regelmäßige Reinigung bleibende Schlieren.

Der passende Turnus hängt von der Nutzung und der Lage des Hauses ab. Ein Haus an einer viel befahrenen Straße mit Publikumsverkehr verschmutzt schneller als ein ruhiges Wohnhaus. Nach einer Begehung lässt sich ein realistischer Rhythmus festlegen, der sauber hält, ohne unnötig Geld auszugeben.

Wer ist für die Treppenhausreinigung zuständig?

Zuständig ist grundsätzlich der Eigentümer beziehungsweise die Eigentümergemeinschaft. Die Pflicht lässt sich auf Mieter übertragen, etwa über den Mietvertrag oder eine Hausordnung — oder an einen Reinigungsdienst übergeben. Wichtig zu wissen: Wer die Pflicht überträgt, bleibt dafür verantwortlich, dass tatsächlich gereinigt wird. Im Streitfall zählt die Dokumentation der Einsätze.

Gerade bei Eigentümergemeinschaften erleben wir, dass es an einer klaren, schriftlichen Vereinbarung fehlt. Jeder geht davon aus, ein anderer sei zuständig, und am Ende wird nichts sauber. Ein fester Reinigungsvertrag mit dokumentierten Einsätzen nimmt hier viel Unsicherheit und sorgt dafür, dass die Verkehrssicherungspflicht des Hauses nachweisbar erfüllt ist.

Was kostet die Treppenhausreinigung in Dortmund?

Der Preis hängt von der Zahl der Etagen, dem Umfang je Einsatz und dem gewählten Turnus ab. Üblich ist eine monatliche Pauschale, die den kompletten Leistungsumfang abdeckt — einschließlich Handlauf, Briefkästen und Eingangsbereich. Eine verbindliche Summe gibt es nach einer Begehung, weil die Größe des Hauses den Aufwand bestimmt.

Treppenhausreinigung und Winterdienst — zwei Aufgaben, ein Vertrag

Wer ein Treppenhaus reinigen lässt, hat häufig auch die Frage, wer im Winter den Eingang und den Weg vor dem Haus räumt und streut. Beides sind getrennte Aufgaben, aber sie greifen ineinander: Gerade in den Wintermonaten wird durch Schnee, Salz und Streugut der Eingangsbereich stark beansprucht, während gleichzeitig die Räum- und Streupflicht für Gehwege besteht.

Viele Hausverwaltungen bündeln deshalb Treppenhausreinigung, Winterdienst und Grünpflege in einem Vertrag. Das hat Vorteile: ein fester Ansprechpartner, ein klarer Leistungsumfang und eine durchgehende Dokumentation — statt mehrerer Anbieter, die sich im Zweifel gegenseitig auf den anderen verweisen. In Dortmund mit seinen oft schmalen Bürgersteigen ist der Winterdienst dabei ein Thema, das man nicht auf die lange Bank schieben sollte.

So bereiten Sie sich als Eigentümergemeinschaft vor

  • Legen Sie fest, ob die Reinigung in den Hausgeld- oder in die Nebenkosten fällt und wer sie bestellt
  • Einigen Sie sich auf einen verbindlichen Turnus und halten Sie ihn schriftlich fest
  • Klären Sie, ob der Handlauf, die Briefkastenanlage und der Eingangsbereich enthalten sind
  • Entscheiden Sie, ob der Winterdienst im selben Vertrag oder getrennt beauftragt wird
  • Fordern Sie eine nachvollziehbare Dokumentation der Einsätze ein

Eine Eigentümergemeinschaft, die diese Punkte vorab klärt, spart sich Streit und Nachfragen. Am Ende zählt ein klarer, schriftlicher Rahmen — denn der Eindruck, den ein gepflegtes Treppenhaus hinterlässt, prägt den Wert und das Miteinander im Haus weit mehr als die meisten glauben.

Häufige Mängel, die wir in Treppenhäusern sehen

  • Klebrige Fußböden durch jahrelange Rückstände von Reinigungsmitteln, die nie grundgereinigt wurden
  • Fingerabdrücke und Grauabrieb auf Handläufen, die nur selten abgewischt werden
  • Vergilbte Briefkastenanlagen, die nicht gereinigt oder nur oberflächlich behandelt werden
  • Bodenstreifen im Eingangsbereich, weil Wischwasser zu selten gewechselt wird
  • Überwuchertes oder vereistes Haus, weil Grünpflege und Winterdienst fehlen

Viele dieser Mängel entstehen nicht durch Böswilligkeit, sondern durch einen zu knappen oder unklaren Reinigungsplan. Eine regelmäßige Kontrolle und ein klar definierter Leistungsumfang verhindern, dass sich Probleme über Jahre festsetzen und später eine teure Grundreinigung nötig wird.

Woran Sie einen seriösen Reinigungsdienst erkennen

Ein zuverlässiger Reinigungsdienst ist versichert, nennt einen festen Ansprechpartner und dokumentiert seine Einsätze nachvollziehbar. Fragen Sie konkret, welche Leistungen im Pauschalpreis enthalten sind, ob die Anfahrt enthalten ist und wie Ersatzeinsätze geregelt sind. Ein transparenter Vertrag schützt beide Seiten — und verhindert, dass im Nachhinein Zusatzpositionen auftauchen.

Treppenhausreinigung in Dortmund und Umgebung

Zellas Gebäudeservice übernimmt die Treppenhausreinigung für Wohn- und Geschäftshäuser im gesamten Dortmunder Stadtgebiet — von Altbauten in der Innenstadt über Wohnanlagen in Hörde und Hombruch bis zu Neubauten in Eving und Scharnhorst. Auch in Lünen, Castrop-Rauxel, Kamen, Unna, Schwerte, Witten und Bochum sind wir im Einsatz. Nach einer kostenlosen Begehung erhalten Sie ein transparentes Angebot mit festem Turnus und Ansprechpartner.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ein Treppenhaus gereinigt werden?

Üblich ist wöchentlich bis 14-tägig. Bei stark frequentierten Häusern, im Winter oder bei vielen Parteien kann ein kürzerer Abstand sinnvoll sein.

Wer ist für die Treppenhausreinigung zuständig?

Grundsätzlich der Eigentümer beziehungsweise die Eigentümergemeinschaft. Die Pflicht kann über Mietvertrag oder Hausordnung auf Mieter übertragen oder an einen Reinigungsdienst vergeben werden.

Was gehört zur Treppenhausreinigung?

Kehren und Wischen von Stufen und Podesten, das Reinigen von Handläufen, Briefkastenanlagen und Eingangsbereich sowie je nach Vertrag das Leeren der Abfalleimer.

Was kostet die Treppenhausreinigung in Dortmund?

Das hängt von Etagenzahl, Umfang und Turnus ab. Üblich ist ein Pauschalpreis je Einsatz oder Monat, der den vollen Leistungsumfang abdeckt. Eine verbindliche Summe gibt es nach einer Begehung.

Muss die Reinigung dokumentiert werden?

Eine nachvollziehbare Dokumentation der Einsätze ist im Streitfall der wichtigste Nachweis, dass die Verkehrssicherungspflicht erfüllt wurde. Ein fester Vertrag hilft dabei.

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